Alle die es NICHT interessiert warum ich kein WhatsApp benutze brauchen jetzt nicht weiterlesen.
Ein Auszug aus einen Bericht, den ich nicht besser hätte formulieren können, daher hier als Zitat:
„Sie unterhalten sich mit einem Bekannten in einem Café. Unvermittelt fragt der Kellner, wie Ihre Telefonnummern lauten, wer Ihre Freunde sind und worüber Sie gerade sprechen. Geben Sie Auskunft? Würden Sie die Informationen bekanntgeben, wenn Sie im Gegenzug die Rechnung nicht begleichen müssten? Haben Sie etwas zu verbergen, falls Sie nicht auf diesen Handel eingehen?
…
Wer jetzt ‚Ja‘ sagt, braucht nicht weiterzulesen. Es kommen dann für Sie nur nur noch uninteressantes Zeug.
Wenn Sie dem Kellner keine Auskunft geben, heisst das nicht, dass Sie etwas zu verbergen haben, sondern dass Sie die Ihnen zustehende Privatsphäre wahren wollen. Möglicherweise reden Sie über etwas banales oder belangloses, sind aber schlicht der Ansicht, dass die Angelegenheit den Kellner nichts angeht (Ja, das Recht haben Sie). Zudem wissen Sie nicht, was der Kellner mit den Informationen anstellen könnte oder woher sein Interesse rührt.
Wer nicht gegenüber Unbekannten im Alltag unbedacht persönliche Informationen offenlegt, sollte das erst recht nicht gegenüber Online-Diensten tun. Denn durch Kombination verschiedener Datenquellen lässt sich leicht ein detailliertes Bild der Nutzer zeichnen, das womöglich weit mehr über sie preisgibt, als ihnen lieb ist.“ (Threema Blog)
So weit, so gut.
Vielleicht kennen Sie das: ‚Wie, du hast kein WhatsApp?’ und das mit unterschwelligem Vorwurf. Wenn man dann zur Begründung ausholt (seltsam, das man das begründen muß) höre ich häufig die Aussage ‚Ich habe ja nichts zu verbergen’.
Darum geht es nicht. Es geht um den Schutz meiner Privatsphäre und die fordere ich ein. Es gibt keine Notwendigkeit das zu begründen. Sie steht mir zu.
Ich kann mich nur wundern, das ich scheinbar weit und breit einer der wenigen Menschen bin, die auf ihre Privatsphäre in der digitalen Welt Wert legt.
Gegenfrage: Wer verschickt seine Post im unverschlossen Umschlag?… Allen die jetzt sagen ‚ das ist doch was ganz anderes’ – Nein, es ist das Gleiche: Sie stellen sicher, das die Information nur vom gewünschten Empfänger gelesen wird.
Wir können nicht absehen, wie die Mengen an Daten in Zukunft kombiniert und ausgewertet werden. Längst sind es die Metadaten, welche den größten Anteil zum Persönlichkeitsbild liefern. Die nächste Generation von Datenverarbeitungsmaschinen steht vor der Tür (sog. Quantencomputer), welche die bisherigen Geschwindigkeiten (und damit Auswertungs- und Verschlüsselungsmethoden) blass aussehen lassen. Mit 16 Jahren habe ich das Buch „1984“ gelesen, es ist aktueller den je.
Unternehmen, die Ihr Geschäftsmodel im Verkauf von zielgerichteter Werbung sehen, sammeln unsere Daten – auch gegen unseren Willen. Können wir das kontrollieren? Nein! (OK, die Geschütze sind in Stellung gebracht: EU-Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova und Bundesjustizministerin Katarina Barley arbeiten daran, bisher mit mäßigem Erfolg.)
Hinweise auf Datenlecks, illegaler Datenbeschaffung und Auswertung gibt es genügend.
Was können wir tun? Wir können unsere Freizügigkeit steuern. Es gibt Alternativen zu Facebook und Co (siehe Anlage 2).
Machen wir uns nichts vor: Die Zeiten, das der persönliche digitale Fußabdruck vermieden werden kann, sind vorbei. Auch ich habe eine Kreditkarte, bestelle bei Amazon und versende emails. Aber ist das ein Grund auf meine Privatsphäre zu verzichten? Wohl kaum. Was ist uns unsere Privatshäre wert? Mir ist sie 3,50 € Wert, das ist der Preis für die Threema App.
„There is no free lunch“; Nichts ist umsonst!
Euer René van der Helm
meine Threema ID: https://threema.id/E2PA2PPU
Quellen:
- https://threema.ch/de
- Instant Messenger auf securemessagingapps.com im Verglich: https://www.securemessagingapps.com
- Labor für IT-Sicherheit der FH Münster, Audit Bericht Threema: https://threema.ch/press-files/2_documentation/security_audit_report_threema_2019.pdf
Und einige ältere Dinge: - Süddeutsche Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/digital/donald-trump-tausche-usa-visum-gegen-facebook-passwort-1.3369298
- Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/politik/international/terrorbekaempfung-us-visa-bald-nur-noch-bei-angabe-von-social-media-konten/21130292.html
